Der Club der Tatort-Ignoranten

Juni 8, 2009 at 10:45 pm (Uncategorized)

Der Pixelofen und die unvergleichliche Mo hatten die tolle Idee doch mal zum Tatort-Rudelgucken zu gehen, was ja wohl überall im Land DAS Event sein muss. 30 Leute und mehr sitzen vor einer Leinwand und schauen sich deutsche Krimis an um hinterher darüber zu diskutieren.

Nun gibt es ein solches Happening auch in einem Lokal bei mir um die Ecke und genau dorthin haben wir uns über MySpace verabredet.

Die beste Mutter von Allen war schon glücklich, zog ich sie doch ihrer allsonntagabendlichen Fernsehbespaßung wegen öfters auf und sie sah mich schon bekehrt.

Nun ja. Um halb acht betrat ich die heiligen Hallen des Anyway in Essen und Mo und Anka warteten dort bereits auf den Rest der Truppe. Die Leinwand war schon aufgebaut und es befanden sich neben uns noch 4 andere Personen im Raum, aber nach und nach trudelten noch Pixelofen, Butch und der Lindenstraßenschließer (hat den jemand (Weltenwanderin?) gesehen, der hat in der letzten Folge wohl als Wachmann einen Laden abgeschlossen ^^) ein und ich bereitete mich seelisch auf 90 Minuten geistige Folter ein, bin ich doch durch den schlechten Berlintatort von vor ein paar Jahren (Ed Woods war dagegen ein echter Spielberg) ziemlich geschädigt.

Wie wir nun mal so sind begann gleich eine sehr interessante und amüsante Unterhaltung aber das wäre ja gleich vorbei, oder?

Mitten zur Tagesschau sagte Mo plötzlich „Mist ich glaube, die da hinten wollen das wirklich sehen.“ und ich war ein wenig überrascht. War das nicht der Sinn des ganzen?

Es kam das obligatorische Krombacher-Sponsoring und eine junge Frau rannte halbnackt durchs Bild. Aber irgendwie wurde unsere Unterhaltung nicht weniger laut und vor allem nicht weniger amüsant.
Also standen wir auf, verließen den Raum und setzten uns an einen Tisch im Vorraum um dort weiter zu tratschen, über Samenspenden per IPhone, Ringetragende Möpse, angemopste Möpse, sprechende Möpse (ja wir hatten auch noch andere Themen aber irgendwie kam doch immer wieder ein gewisser Mops ins Spiel), die Unsinnigkeit von Twitter (was ich auch gleich mal twittern musste), Kunst, Rost (immer wieder und wieder) und noch einiges mehr. Irgendwann kamen wir auf Alexander Marcus dessen Konzert Mo im September besuchen wird und wir überlegen gerade dort alle zusammen aufzuschlagen, wir ertragen ja auch den tatort 😉
Der Abend war in einem Wort phänomenal und eines steht fest.

Nächste Woche gehen wir wieder Tatort gucken 🙂

Achja und wer nicht weiß, wer Alexander Marcus ist, hier eines seiner Glanzstücke 😀

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1 Kommentar

  1. fernmuendli.ch - Ein Jahr danach – Twitter hat mein Leben verändert said,

    […] hätte ich auch keine Mitstreiter gefunden, mit denen gemeinsam es viel mehr Spaß macht, den Tatort zu ignorieren; gut, ohne twitter hätte ich auch nicht gewusst, wie dringend das mit dem Tatortgucken so ist […]

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