Buchrezension 1632
Über eine Vorstellung auf Spiegel.de bin ich auf eine Buchreihe aufmerksam geworden, die mir bisher leider entgagen ist, weil sie in Deutschland nur sehr schwer zu kriegen ist.
Die Rede ist von der “Ring of Fire” oder auch “Grantville”-Reihe des amerikanischen Autors Eric Flint. Nach der SpOn-Besprechend habe ich mir blind die Bücher 1-4 bestellt und bin bislang nicht enttäuscht worden.
Zur Story:
In der Kleinstadt Grantville, West Virgina, finden die Feierlichkeiten zur Hochzeit eines Bergmanns statt. Dieser ist der Bruder des Vorsitzenden der örtlichen Gewerkschaft, Michael ein ehemaliger Profiboxer. Mitten in den Feierlichkeiten gibt es plötzlich einen grellen Blitz, gefolgt von einem lauten Knall. Die Befürchtungen Opfer eines Atombombenangriffs geworden zu sein bewahrheiten sich jedoch nicht, es gibt keinerlei Schäden und auch sämtliche Technologie funktioniert noch einwandfrei.
Michael führt eine Exkursion an, die die nähere Umgebung der Stadt untersuchen soll um herauszufinden was genau passiert ist. Mit mehreren Trucks fährt die, sicherheitshalber schwer bewaffnete Truppe also die Hauptverbindungsstraße entlang, als diese plötzlich, wie mit einer Rasierklinge abgeschnitten, endet. Dahinter befindet sich ein Bild des Grauens.
Ein alter Bauernhof, offensichtlich geplündert und schwer beschädigt, der Besitzer an eine Tür genagelt, während seine Frau gerade von 3, seltsam gekleideten Gestalten vergewaltigt wird.
Mikes Truppe fackelt nicht lang und macht dem Treiben ein Ende nur um schließlich die Ausmaße der Geschehnisse zu begreifen.
Die gesamte Stadt Grantville wurde, zusammen mit einem Kohlekraftwerk, unterirdischen Gasvorkommen und sämtlicher Technologie, wie Autos und natürlich die Hillbillytypische Grundbewaffnung durch die Zeit versetzt und befindet sich nun im Jahr 1632. Aber nicht irgendwo sondern in Thüringen und damit genau zwischen den Fronten des 30jährigen Krieges.
Die Dorfbewohner fassen den Plan hier mal gehörig aufzuräumen und einen neuen Staat zu gründen, auf guten alten amerikanischen Traditionen basierend und wenn es jemanden stört, soll er halt Blei aus einer M60 fressen.
Hört sich abgefahren an? Ist es auch, aber vor Allem ist es absolut großartig geschrieben. Die Städter gewöhnen sich zwar recht schnell an die Situation, hier wäre wohl etwas mehr Zweifel realistischer gewesen, aber ansonsten zieht Eric Flint wirklich sämtliche Register. Die Recherchen für das Buch haben vorab einige Jahre in Anspruch genommen, in denen er sich mit Historikern, für eine realistische Darstellung der Verhältnisse des 17. Jahrhunderts, aber auch mit Technikern und Wissenschafltern auseinandergesetzt hat um eine wirklich funktionierende Gesellschaft aufzubauen mit allem was halt notwendig ist.
Die Schreibe des Autors zeigt klar, dass er selbst aus der gleichen Gegend stammt, wie seine Protagonisten, kurze knackige Sätze prägen den Schreibstil ebenso wiemarkige Kraftausdrücke. Aber auch eine sehr,versprachlichte Ausrichtung hat sein Stil, so werden dem Erzähler immer wieder Ausrufe derjenigen in den Mund gelegt, die gerade aktiv sind.
Natürlich ist das Buch ausgesprochen brutal, eine Verfilmung käme wohl kaun unter 16 Jahren in die Kinos so viel Blut fließt bisweilen in den sehr exakt beschriebenen Schlachten.
Ein besonderes Highlight sind aber die Charaktere des Buches. Hier gibt es keine oberflächlichen, ja nicht einmal stereotypen Beschreibungen. Die einzelnen Protagonisten besitzen eine große Tiefe und sind wunderbar ausgearbeitet inklusive Hintergrund, etwas was man bei einem Erstlingswerk kaum erwarten mag. Selbst die deutschen Soldaten, in den Schlachten mit ihrer Armbrust oder Vorderlader gegen die M60 der Amis nicht mehr als Kanonenfutter, erhalten zum Teil eine Hintergrundgeschichte und spätestens als plötzlich die Witwen der toten Soldaten vor den Toren der Stadt stehen wird auch den Amerikanern klar, dass sie ein vorschnelles Urteil gefällt und vollstreckt haben.
Man merkt, dass Flint ein Amerikaner aus West Virginia ist, die hehren Ziele und die Grandeur des Landes werden allzuoft angesprochen, zum Glück aber nicht so extrem, dass es störend werden könnte. Vielmehr wirkt es einfach passend, da man so auch die Beweggründe der Grantviller Bevölkerung sehr viel besser verstehen kann.
Auch wenn ich erst halb durch bin, Band 1 ist schon mal absolut empfehlenswert!
Titel: 1632
Autor: Eric Flint
Verlag: BAEN
ISBN: 978-0-671-31972-4
Preis: 7,99$
Bezugsquellen: Am besten Amazon, da selbst größere Buchhandlungen kaum mit Lieferzeiten unter 4-8 Wochen dienen können.
Karneval 2010 – Die Vorbereitungen laufen ^^
Ich bastel mir mal wieder was hübsches, wer errät was es im Endeffekt werden soll kriegt nen Gummipunkt ^^

Werbwolf – der Datedoktor
Gerade eine sehr schöne Nachricht bekommen, dass der Tipp den ich einem Freund gegeben habe, wie er seine Beziehung retten könnte offensichtlich ein voller Erfolg war. Genaueres konnte er mir am Telefon nicht sagen, da seine bessere Hälfte in der Nähe stand, aber spätestens Donnerstag erfahre ich mehr. Bin echt froh, dass das geklappt hat
Überraschung an Morgen
Heute Morgen den Fernseher eingeschaltet und mit einem Auge “Malcolm mittendrin” mitgeschaut.
Plötzlich entfährt mir ein lautes WTF dass ich gleich im Weltnetz uasscchreiben musste (dafür ging dann auch Auge 2 auf).
Dieses kleine Blondchen, mit der verwuschelten Löwenmähne, der Brille und den Schlabberklamotten, das ist doch nicht etwa…
Doch Hayden Pannetierre, bekannt als unkaputtbare Cheerleaderinin Heroes hat offensichtlich mal Malcolms Nachbarin gespielt.
Grandios der Satz “Wass willst du von der, das ist doch nur so ne blöde Cheerleader-Tussi!” Da konnte ich mir das Grinsen beim besten Willen nicht mehr verkneifen!
Mein name ist Waits, Tom Waits
Endlich habe ich etwas gefunden um dem Schmuddelwetter doch noch etwas positives abzugewinnen.
Meine Stimme gleicht sich nun seeehr extrem dem an, wie ich sie selbst wahrnehme. So habe ich nun dank belegter Bronchien eine Stimme die Herzen schmelzen lässt und mich arg dagegen ankämpfen lässt “Waltzing Matilda” zu singen.
Blöd nur die ewigen Fragen ob ich Krank wäre oder das Wochenende einfach nur durchgesoffen habe. Nein habe ich natürlich nicht, und ein bisschen Heiserkeit würde ich nicht als Krankheit bezeichnen, eher als positiven Aspekt
Neue Sorgen um den Grauen Wolf
Heute Vormittag rief mich die Bester Mutter von Allen an um mich darüber zu informieren, dass der Graue Wolf im Krankenhaus liegt. Er hatte in der Nach von Dienstag auf MIttwoch einen leichten Schlaganfall. Er konnte seine linke Körperhälfte nicht mehr bewegen und konnte nicht mehr richtig sprechen.
Im Moment sitze ich in der S-Bahn um dann mit ihr und dem Camper die Intensivstation zu besuchen auf der liegt.
Auf eine Art könnte ich ihm ja schon wieder in den Hintern treten. Wie gesagt, in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch hatte erden Schlaganfall, hat aber natürlich bis Mittwoch nachmittag gewartet die Beste Mutter von Allen darüber zu informieren, schließlich wollte er sie nicht auf der Arbeit stören. Er hat extra eine Halskette mit Knopf über die sofort die Notarztzentrale informiert wird, hat diesen ja sogar mal einfach so getestet aber auf die Idee ihn jetzt zu betätigen kam er natürlich nicht.
Es geht ihm wohl soweit ganz gut, abgesehen davon, dass sein Mund noch nicht ganz grade ist, er kann aber wohl schon wieder gut rummeckern wie ich gehört habe….
Ich war im Fernsehen, zumindest meine Werke ^^
Am 4. Januar hatten wir im Unperfekthaus Besuch vom ARD-Morgenmagazin. Und wie ich heut erfahren habe waren die eine nicht kurze Zeit auch in unserem Großraumatelier K6.
Ich weiß nicht wie lang das Video noch online ist aber unter diesem Link findet man Das Video 1: Der Bildhauer da einfach drauf klicken und man kann meine “martialische Filmkunst” ^^ bewundern
Achja und natürlich Butch, der von den Fragen, die komplett anders waren als vorher abgesprochen, ein wenig aus dem Konzept gekommen ist ^^
Vorsatz 2010 – Ein erster Erfolg
Gerade eben habe ich mich auf die Waage gestellt um mal zu prüfen, wie der Stand der Dinge ist und was soll ich sagen= Ich habe mein altes Kampfgewicht zurück, in Wochen habe ich 5 Kilo zugelegt und bin wieder bei 75 Kilo angekommen
Vorsatz für 2010
In der Vergangenheit habe ich Vorsätze zum Jahreswechsel immer sein lassen, zum einen schafft man es eh nie sie einzuhalten und zum Anderen sollte man immer an sich arbeiten und nicht nur in den ersten Wochen des Jahres.
2010 bildet nun aber eine Ausnahme. Nachdem ich im letzten Jahr 5 Kilo verloren habe und mich mit Müh und Not bei 70,5 KG einpendelte habe ich mir für dieses Jahr ein Ziel gesetzt. In einem Jahr will ich mindestens 80 Kilo auf die Waage bringen, natürlich nicht einfach als Plauze sondern schon trainiert aber trotzdem, die 8 muss vorne stehen.
Nach einem längeren Gespräch mit Ölwerkstatt habe ich wohl schon eine Lösung des Problems gefunden, genauer zweier Probleme. 1. fällt es mir sehr schwer Gewicht zuzulegen, 2. kenne ich kein Sättigungsgefühl. Egal wie lang und viel ich auch in mich reinstopfen mag danach geht immer noch mehr. Das Problem liegt wohl an meiner Essweise, die ich mir beim Bund angewöhnt habe. Als Kind war ich ein unheimlich langsamer Esser, 2-3 Stunden vorm Teller sitzen war keine Seltenheit, das ging in der Kaserne nicht, da musste es schnell gehen. Und so wie ich in der Uni blind schreiben gelernt habe (nein nicht mit dem Keyboard sondern mit dem Stift) habe ich mir bei Bund angewöhnt meine Nahrung zu inhalieren, kauen hielt nur auf.
3 Kieferbewegungen und schlucken, das war meine Devise, wobei ich nicht darüber nachdachte, dass (wie mich der Gastro-Experte Ölwerkstatt aufklärte) dadurch Magen und Darm mehr Energie für die Verdauung aufwenden müssen als in den Speisen vorhanden ist. kein Wunder dass ich ein Strich in der Landschaft bin.
Also bin ich dabei meine Ernährung umzustellen und siehe da, ich war beim Frühstück pappsatt. Auch die Speisen stelle ich um. Zum Frühstück keine Labberbrötchen mehr, stattdessen Roggen und Vollkorn. dazu mehrere Schüsseln gutes Vollkornmüsli. Bööp.
Tja und ein erster Erfolg ist schon da. Nach gut 2 Wochen kann ich einen Zwischenstand von 73,95 Kilo vermelden
Zwar nach dem Essen, also muss man woh ein gutes Kilo abziehen, aber immerhin.
Eine Sorge weniger
Heut kam ich also in die Röhre um meine Bandscheiben zu überprüfen. Die gute Nachricht: Keine Bandscheibenvorfälle, allerdings sind 2 Bandscheiben stark vorgewölbt, wodurch meine Probleme auftreten, da sie auf die Nerven drücken. Gleich gehe ich dann zu meinem Hausarzt um das weitere Vorgehen zu besprechen, vielleicht reichen schon ein paar Spritzen um mich wieder gerade zu biegen.
Tja, die Garantie ist wohl endgültig abgelaufen, jetzt wo es in Riesenschritten auf die 30 zugeht…